Kein Grund sich zu schämen,
sondern sich helfen zu lassen.

Medizinische Hilfe und Versorgung nach einer Vergewaltigung

- ohne vorherige Anzeigeerstattung bei der Polizei

Wenn Sie sich zeitnah zum Geschehen für eine polizeiliche Anzeige entscheiden, so sind in Frankfurt gute Versorgungsstrukturen vorhanden.

Grundsätzlich ist eine polizeiliche Anzeige sorgfältig zu erwägen, denn durch sie kann eine umfängliche Beweissicherung sowie eine Strafverfolgung eingeleitet werden. Wenn Sie Opfer einer Sexualstraftat geworden sind und anzeigen wollen, so sollten  Sie sich direkt an die Kriminalpolizei wenden.

Die meisten Vergewaltigungen werden nicht angezeigt. Die größte Gruppe der Betroffenen ist direkt nach der Tat nicht in der Lage oder Willens eine Entscheidung für oder gegen eine Anzeige zu treffen. Diese Frauen und Mädchen bleiben häufig medizinisch unversorgt, auch weil sie befürchten, dass eine andere Person über ihren Kopf hinweg eine Anzeige erstattet.

An SIE richtet sich dieses neue Angebot. Eine Anzeige über den Kopf der Betroffenen hinweg erfolgt nicht, es gilt die ärztliche Schweigepflicht.

Ihre Gesundheit und Ihr weiteres Wohlergehen sollten jetzt an erster Stelle stehen.

Auf dieser Homepage erhalten Sie Informationen über die medizinische Akutversorgung

  • wenn der Verdacht auf eine Sexualstraftat vorliegt
  • wenn Sie Opfer einer Vergewaltigung geworden sind
  • wenn jemand Sie zum Sex gezwungen hat
  • wenn Sie eine Frau begleiten möchten, die vergewaltigt worden ist
  • wenn Sie sich zu diesem Thema informieren möchten

Auch Jungen und Männer werden vergewaltigt – das hier beschriebene Angebot kann selbstverständlich auch von Ihnen genutzt werden (siehe Männer als Betroffene).

Im Fokus der Versorgung stehen aufgrund der hohen Betroffenenzahlen Frauen und Mädchen.

Wir danken für die Unterstützung von
Frauenreferat Frankfurt Jugend- und Sozialamt Frankfurt Amt für Gesundheit Frankfurt Werbeagentur Young and Rubicam Landesärztekammer Hessen Sebastian Cobler Stiftung Haus der Könige Raketenfilm Hessisches Ministerium für Soziales und Integration